Privatisierung des Hafens

Die Stadt Novi Sad gehört zu den größten Siedlungen des Staates Serbien. Größer ist nur noch die Hauptstadt Belgrad. So kommt Novi Sad auf rund 250.000 Einwohner, in der Metropolregion sind es sogar fast 340.000 Menschen. Damit ist die Stadt eine der wichtigsten des Landes und für ihr starke Wirtschaft bekannt. Durch eine neue Maßnahme der Stadt soll diese Wirtschaftskraft nun noch einmal gesteigert werden. Wir berichten in diesem Artikel für Sie ausführlich über das Vorhaben.

So geht es darum, dass der große Hafen der Stadt privatisiert werden soll. Bereits kurz nach der Bekanntgabe dieser Entscheidung durch die Stadt hatten sich bereits erste Investoren gefunden, die Interesse am Hafen haben. Zu diesen zählen unter anderen die deutsche Logistikfirma Rhenus, die aus den USA stammende Valona Group sowie DP World, ein Unternehmen mit Sitz in Dubai. Einige Firmen haben dabei bereits Kontakt mit der Verwaltung der Stadt aufgenommen und erste Angebote ausgesprochen, die aktuell durch die Stadt geprüft werden. Im September soll laut offizieller Stellungnahme der Stadt dann eine Entscheidung gefällt werden.

Die Regierung sucht dabei einen Partner, der bereit ist, 15 Millionen Euro in den Hafen zu investieren. Das Geld soll in den Aufbau neuer Docks, Silos und Kräne fließen. Damit soll die Entwicklung des Hafens gefördert werden und dieser soll noch mehr Waren umschlagen, als dies aktuell der Fall ist. Aktuell werden im Hafen von Novi Sad im Jahr eine Million Tonnen Waren umgeschlagen. Die wirkliche Kapazität des Hafens liegt jedoch laut offizieller Aussagen deutlich höher. So soll mit Hilfe der ausländischen Investition schon bald eine Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen erreicht werden können.

Die Chancen dafür, einen geeigneten Investor zu finden, sind dabei sehr groß. So wird die Stadt sich am Ende wohl aussuchen können, wer den begehrten Hafen erhält und damit eine Investition tätigt, die sich in Kürze rentiert.

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