Die Stadt Kać gehört zu den ältesten Städten Serbiens. Sie kann dabei auf eine sehr lange Tradition und Geschichte zurückblicken. Einen wichtigen Teil dieser Geschichte stellt dabei die Rolle dar, die die Stadt während des Zweiten Weltkriegs innehatte. In diesem Artikel berichten wir für Sie ausführlich darüber, warum die Stadt im zweiten Weltkrieg wichtig war.

Dazu müssen zunächst einige kurze Ausführungen über das Land Serbien erfolgen. So handelt es sich bei dem Staat um ein erst vor einigen Jahren gegründetes Land, das nach dem Zerfall des Balkans ins Leben gerufen wurde. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs gab es Serbien also noch gar nicht. Kać lag damit also auf dem Gebiet eines völlig anderen Staates. So war dies Jugoslawien, das durch einen Bürgerkrieg zerfiel und auf dessen Staatsgebiet im Anschluss verschiedene andere Staaten entstanden. Zu diesen Staaten zählte unter anderem dann auch das moderne Serbien.

Dies war alles das Resultat des Serbienkriegs, der von den Jahren 1991 bis 1995 dauerte. An diesen schloss sich dann noch der so genannte Kosovokrieg an, der von 1998 bis 1999 andauerte. Er stellt den letzten Krieg dar, der innerhalb der europäischen Grenzen ablief und ein Konflikt war, in denen sich verschiedene Staaten gegenüberstanden.

Die kleine heute serbische Stadt Kać existierte schon damals. So hatte sie sich ab dem hohen Mittelalter zu einer großen Stadt entwickelt, in der der Handel blühte. In den folgenden Jahrhunderten profitierte sie dabei von ruhigen Zeiten, in denen kriegerische Auseinandersetzungen fast spurlos an der Stadt vorübergingen. Dies änderte sich jedoch im 18. Jahrhundert, als Kać immer mehr zwischen die Fronten verschiedener Staaten geriet. Während des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien schließlich wurde die Stadt stark in Mitleidenschaft gezogen und verlor viele ihrer Einwohner, die entweder durch den Krieg starben oder vor ihm flüchteten. Von diesen Schlägen erholte sich die Stadt nur sehr langsam.