Erste Bank Novi Sad mit schlechten Zahlen

Die Finanzkrise, die vor einigen Jahren in den USA aufgrund der Vergabe von Immobilienkrediten rund um den Globus ausgebrochen ist, hat auch vor Europa nicht Halt gemacht. Besonders stark betroffen waren dabei die finanziell eh schwach gestellten Länder Europas wie etwa Griechenland, Bulgarien und Serbien, das seit seiner Gründung im Jahr 2006 unter schweren finanziellen Problemen leidet. Die Folgen der Finanzkrise sind dabei im Land nach wie vor zu spüren, was nun wieder einmal die Zahlen einer der größten Banken des Landes verraten. Wir berichten in diesem Artikel über das Geschäftsjahr der Erste Bank Novi Sad.

So veröffentlichte die Bank vor Kurzem die Zahlen für das erste Halbjahr 2018. So konnte die Bank insgesamt etwas weniger Umsatz erzielen als in den Jahren zuvor. Der Trend sei jedoch nicht bedenklich und wohl noch im laufenden Jahr zu korrigieren. So blieben der Bank hierfür ja immerhin noch ganze sechs Monate, so ein Sprecher.

Bei anderen Kennzahlen hingegen war bereits das erste Halbjahr 2018 erfolgreich. So konnten etwa die Einlagen von Privatpersonen auf 60,59 Milliarden Denar erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von immerhin 7,3 %. Insgesamt verfügte die Bank damit über ein Vermögen von 179,3 Milliarden Denar, was im Vergleich zu den 161,9 Milliarden Denar aus dem Jahr 2017 eine deutliche Steigerung ist. Die Quote des Eigenkapitals der Bank lag dabei bei soliden 16,70 %.

Die Erste Bank in Novi Sad ist dabei rechtlich gesehen eine Tochterbank der in Wien ansässigen Erste Bank aus Österreich. Die österreichische Mutter kann dabei mit den Zahlen der Tochter aus Serbien sehr zufrieden sein. So erwarten die Manager der Bank in Serbien für die kommenden Jahre einen anhaltenden positiven Trend und verbuchen das erste Halbjahr 2018 als eine Ausnahme, die die Regel einer wachsenden Erste Bank in Novi Sad in den nächsten Jahren bestätigt.

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